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1.
Zahnmetalle: Warum ein Problem?
1.1
Rahmenbedingung einer Metallbelastung
1.2 Toxizität der Zahnmetalle
1.3 Immunologische Wirkung der Zahnmetalle
1.4 Mikro-Antennen-Wirkung/Elektrosensibilität
1.5 Metalle im Kieferknochen
1.1
Rahmenbedingung einer Metallbelastung
Biokompatibilität
eines Materials kann man so definieren, dass die Legierung
keine schädigenden Einflüsse auf den lebenden
Organismus ausübt.
Prof.
Reppel stellt in einer klinischen Studie bei 502 Zahnersatzarbeiten
fest, dass sich in zehn Prozent eine Verfärbung
der Metalloberfläche zeigt. Vier Prozent der
Patienten gaben an, seit Eingliederung des Zahnersatzes
unter Geschmacksirritationen und Metallgeschmack zu
leiden.
Prof.
Oehmichen und Prof. Klötzer berichten, dass bei
20 Prozent der untersuchten Zahnersatzarbeiten Korrosionen
aufgetreten waren.
Prof.
Geis-Gerstorfer berichtet über hochsignifikante
Ionenlöslichkeit von Goldlegierungen in Tauchversuchen
(bis zu 35 Tage).
Die
ganzheitsmedizinische Frage:
Gibt es eine systemische Wirkung dieser Zahnmetallionen?
Keines
der Zahnmetalle Gold, Nickel, Palladium, Silber, Platin
und Titan besitzt eine ursprünglich biologische
Funktion beim Menschen. Drei Belastungsrichtungen
durch diese Zahnmetalle sind möglich:
-
eine
mengenabhängige:
Die Toxizität der Zahnmetalle (siehe Kapitel
1.2)
-
eine
allergische, die materialspezifisch
aber mengenunabhängig ist:
Die immunologische Wirkung der Zahnmetalle(siehe
Kapitel 1.3)
-
eine
immaterielle, die größen- und materialabhängig
ist und mit Elektrosmog verbunden ist:
Die mikrophysikalische Antennenwirkung (siehe Kapitel
1.4)
Immer
ist die gesundheitliche Wirkung einer chronisch-unterschwelligen
Zahnmetallwirkung höchst unterschiedlich - je nach
individueller Konstitution, Empfindlichkeit und gesundheitlichen
Rahmenbedingungen können
- wenig
Metalle im Mund eine grosse gesundheitliche Belastung
sein, z.B. bei geringer Verfügbarkeit "innerer"
Entgiftungsfaktoren, (z.B. Glutathion-Mangel, auch
genetisch bedingt) und geringer Zufuhr "äußerer"
Entgiftungsfaktoren (z.B. Vit C/ Ernährung)
- viele
Metalle im Mund eine geringe gesundheitliche Belastung
sein, bei geringen Vorbelastungen (z.B. frühere
Erkrankungen) und guten Entgiftungsfunktionen

Der
Praxisalltag zeigt, dass bei vielen chronisch kranken
Patienten eine Metallbelastung
- weit
unterhalb der toxischen Grenze
individuell sehr schlecht vertragen wird
- zu
einer schleichenden Veränderung des Immunsystems
führen kann und
- vielfältige
"unklare" Krankheitsbilder erzeugen kann.
Eine
fortschrittliche Medizin muss bei der Frage der Belastung
durch Zahnmetalle daher individuelle Reaktionsmuster
und Bedingungen des Patienten in ihre Diagnose miteinbeziehen.
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1.2
Toxizität der Zahnmetalle
Die
Biochemie beschreibt die chronische und niedrigdosierte
Toxizität der Zahnmetalle kurz und verständlich:
Die
postiv geladenen Metall-Ionen binden sich an die Sulfhydryl-
Gruppen (SH- Gruppen) von Proteinen, Enzymen, Koenzymen
und Zellmembranen.

Jedes
Enzym des Körpers wird in seiner Funktion
durch die veränderte SH Gruppe vollständig
blockiert.
Über
die hohe Bindungsbereitschaft der SH-Gruppen für
Metall-Ionen gehen die Metalle Bindungen ein mit körpereigenen
Substanzen wie
- dem
Hämoglobin der Roten Blutkörperchen, die
besonders reich an SH-Gruppen sind.
- Dadurch
können ionisierte Metalle verschiedene andere
Eiweissstrukturen auf dem Blutweg erreichen.
Chronisch
gering einwirkende Mengen können an den Schlüsselstellen
bestimmter Körperfunktionen verheerende Wirkungen
haben.
Diese
Schlüsselstellen sind beispielsweise:
- Enzyme
(siehe Kapitel 1.1)
- Membranen
der Nervenzellen
- Neurotransmitter
(siehe Kapitel 3.1.1)
- Blut-Hirn-Schranke
(siehe Kapitel 3.1.2)
- Zytokine
und Interleukine (siehe Kapitel 3.1.3)
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1.3
Immunologische Wirkung der Zahnmetalle
Im
Gegensatz zu toxischen Effekten ist die Menge des Metalls
bei empfindlichen Menschen nur von geringer Bedeutung.
Auch niedrige Konzentrationen von Metallen können
in diesen Fällen entzündliche Reaktionen
- des
Gehirns und anderer Organe
- oder
Körperflüssigkeiten auslösen.
Bei
Metallunverträglichkeit richten sich das Abwehrsystems
spezifisch gegen
- Metalle
und
- metallveränderte
Antigene des eigenen Körpers ( sogenannte Selbstproteine
oder Autoantigene)
Diese
können dann eine Autoimmunerkrankung auslösen.
Die
immunologischen Effekte von Zahnmetallen sind
- unspezifisch:
Metalle können eine immunsuppressive - also unterdrückende
- oder eine aktivierende, entzündliche Entgleisung
des Immunsystems bewirken.
- antigenspezifisch:
Metalle können bei genetisch empfindlichen Individuen
auch allergische Reaktionen auslösen. In der
Regel sind das Typ-IV-Allergien (zellvermittelte
Allergien wie die Kontaktdermatitis).
Der LTT-Test zeigt wie weit das Abwehrsystem (Lymphozyten/T-Zellen)
vermehrt aktiviert sein kann durch Zahnmetalle (siehe
2.2).
Nur vereinzelt wurden auch Typ-I-Reaktionen (allergische
Soforttyp-Reaktionen - wie beispielsweise ein Bienenstich)
beobachtet.
Download:
"Was
sagt die Wissenschaft zur Toxizität der Zahnmetalle
? Was sagt die Wissenschaft zur Immunologischen Wirkung
der Zahnmetalle ?"
zum Seitenanfang
1.4
Mikrophysikalische Antennen-Wirkung/Elektrosensibilität
Bergsmann
schreibt im Vokabular moderner Bioenergetik: "Das
bioelektrische Verhalten der Grundsubstanz (zur Grundsubstanz
siehe www.zahnstörfelder.de)
pendelt in seiner fraktalen Dimension und in seinem
energetischen Potential".
Der
Nobelpreisträger Prof. Fröhlich hat die Existenz
einer von Zellen ausgehenden elektromagnetischen Strahlung
berechnet mit einer Resonanzfrequenz von
bis , also
im Mikrowellenbereich liegend. Diese Kommunikation zwischen
den Zellen ist ein elektromagnetischer Prozeß.
Die Qualität dieser Zellkommunikation ist eine
Frage der Kohärenz (=biologische Ordnung),
-
also der phasengleichen Ausrichtung eines frequenzgleichen
Strahlenbündels.
Die
geringe spezifische Feldoszillation biologischer Systeme
kann leicht durch destruktive Interferenzen in ihrer
Ordnung gestört werden. Damit ist das reibungslose
Funktionieren der Steuerungsfunktionen eines Organismus
gefährdet.
- Fernreichweitige
Wirkungen fremder Felder auf das Grundsystem sind
damit vorsteIlbar insbesondere dann, wenn
- im
gehirnnahen Bereich Metallstrukturen - z.B. Zahn Kronen
- vorliegen, die Antennencharakter besitzen.

Die
unausweichlich vorhandene Elektrosmogbelastung können
empfindliche Patienten mindern, indem die metallischen
Resonanzstrukturen auf externe elektromagnetische Felder
(Kronen, Metall-Prothesen) gegen inerte Vollkeramikmaterialien
ausgetauscht werden (siehe Kapitel 4.2).
Die
Lösung für Elektrosensible:
Keine Antennen im Mund durch metallfreien Zahnersatz
Weitere
Informationen zur Resonanzstruktur von Metallversorgungen
finden Sie in dem Artikel:
"Immunstress durch Zahnmetalle und Elektrosmog" von Dr. J.Lechner
(PDF-Dokument, ca. 3 MB)
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1.5
Metalle im Kieferknochen
Ein
Fall aus der Praxis zeigt sehr deutlich das Problem:
Bei einem Patienten mit Morbus Bechterew wurde das Gebiet
48 (unteres rechtes Weisheitszahngebiet) von einer chronischen
Kieferostitis (NICO) befreit. Im Röntgenbild ist
der Bereich 48 völlig unauffällig.

Dennoch
zeigen sich extrem hohe Metallbelastungen im Bereich
dieses Kiefergebietes (siehe Tabelle):

Aus
dem o.g. Beispiel ergibt sich die Frage:
Was wissen wir über die
Verteilung von Metallionen im Körper?
Antwort: Wir wissen sehr
wenig über das elektrolytische Verhalten von Metallionen
im Gewebe.
Das Problem: Offensichtlich sind bildgebende
Verfahren - wie z.B. Röntgen - nicht geeignet um
diese Metallanreicherungen zeigen zu können; sie
bleiben daher in aller Regel unentdeckt und unerkannt.
Deshalb
werden auch die krankheitsauslösenden Wirkungen
dieser
Schwermetall-Depots häufig nicht richtig beurteilt.
Weitere Informationen zur grundsätzlichen Problematik von Metallversorgungen finden Sie in dem Artikel:
"Vom Amalgam zum Gold" oder "Vom Regen in die Traufe" von Dr. J.Lechner
(PDF-Dokument, ca. 7 MB)
Nähere
Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem Buch:
Lechner,J.: Störfelder im Trigeminusbereich und
Systemerkrankungen
Bestellung unter www.dr-lechner.de
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