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3.
Krankheiten und Metalle
3.1
Neurotransmitter und toxische Zahnmetalle
3.2 Blut-Hirn-Schranke und toxische
Zahnmetalle
3.3 Zytokine/Interleukine und toxische
Zahnmetalle
3.
Krankheiten und Metalle:
Biologische Schlüsselfunktionen
und Zahnmetalle
Wie
äussert sich eine mögliche Belastung durch
Zahnmetalle?
Klinisch äussert sich eine solche Sensibilisierung
in wenigen Fällen mit:
- Kontaktekzemen
- Lichen
planus
- Metallgeschmack
und Mundbrennen.
Typisch
sind dagegen uncharakteristische Beschwerden wie:
- Müdigkeit
und Adynamie
- Migräne,
Nervenschmerzen und Sensibilitätsstörungen
- Gelenksschmerzen
- Gedächtnisschwierigkeiten
und psychische Syndrome
- Schleimhautentzündungen
von Augen und Nebenhöhlen
- immer
wiederkehrende Infekte.
Bei
längerer chronischer Immunstimulation durch Metalle
kann es später zur Entstehung von echten Autoimmunerkrankungen
kommen, wie:
- systemische
Sklerodermie
- rheumatoide
Arthritis
- Glomerulonephritis
(nierenerkrankungen)
- multiple
Sklerose (MS-Syndrom)
- Parkinson-Syndrom
Die
merkwürdige Vielfalt an Symptomen entsteht deshalb,
weil Zahnmetalle
wichtige biologische Schlüsselfunktionen besetzen,
nämlich:
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3.1
Neurotransmitter und toxische Zahnmetalle
Was
machen Neurotransmitter?
Neurotransmitter
sind die chemischen Vermittler von Nervimpulsen im Gehirn
und in jeder Nervleitung. Neurotransmitter bestehen
aus Aminosäuren. Diese sind reich an SH-Gruppen
und binden daher leicht Zahnmetalle (siehe
Kapitel 1). Die bekannteste Neurotransmitter-Störung
ist die Parkinson-Krankheit.
Parkinson-Syndrome haben ähnliche Auswirkungen
und können über o.g. Wirkungsmechanismen mit
Zahnmetallen in Zusammenhang gebracht werden.

Mögliche
toxische Beeinflussungen der Neurotransmitter:
- Toxine
binden an Autorezeptoren und blockieren deren inhibitorische
Wirkung auf die Neurotransmitterfreisetzung.
- Toxine
binden an postsynaptische Rezeptoren und aktivieren
sie oder steigern die Wirkung der Neurotransmitter.
- Toxine
blockieren die Deaktivierung der Neurotransmitter
durch Blockade des Abbaus oder der Wiederaufnahme
- Die
Synthese des Neurotransmitters wird blockiert durch
Zerstörung synthetisierender Enzyme.
- Toxine
blockieren die Freisetzung der Transmitter aus dem
präsynaptischen Neuron.
- Toxine
aktivieren Autorezeptoren und hemmen die Freisetzung
der Transmitter.
- Toxine
wirken als Rezeptorenblocker, binden an die postsynaptischen
Rezeptoren und blockieren sie für die Neurotransmitterwirkung.
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3.2
Blut-Hirn-Schranke und toxische Zahnmetalle
Warum
ist die Blut-Hirn-Schranke wichtig?
Im
Jahre 1885 entdeckte der deutsche Biologe Paul Ehrlich,
daß Farbstofe in die Blutbahn injiziert, alle
Körpergewebe anfärbten, mit Ausnahme des Gehirns.
Es existiert also im Bereich des Zentralnervensystems
eine
- selektive
physiologische Barriere, die Blut-Hirn-Schranke.
Die
Blut-Hirn- Schranke (BHS) ist eine Zellschicht zum Schutz
des Gehirns vor schädigenden Stoffen aus dem Blutkreislauf.
Sauerstoff und wichtige Nahrungsbestandteile lässt
sie durch. Kohlendioxid und Abfallprodukte wehrt sie
ab.
Diese
Barriere verhindert, dass Gifte, Medikamente und andere
gefährliche
Substanzen in das Gehirn eindringen können.
Aufgrund
ihrer Lipophilie passieren die ionisierten Zahnmetalle
die Blut-Hirn-Schranke leicht. In der ionisierten
Form diffundieren die Metalle kaum mehr zurück.
Dadurch kommt es langfristig auch im Niedrigdosisbereich
zu erheblicher Kumulierung.
Quecksilberdampf
wird kontinuierlich aus Amalgamfüllungen freigesetzt
und passiert die Blut-Hirn-Schranke rasch. Innerhalb
des Gehirns wird es zu anorganischem Quecksilber oxidiert.
- Während
die Halbwertszeit von Quecksilberdampf im Blut kurz
ist, kann sie im Gehirn 20 Jahre und mehr betragen.
- Quecksilber
konnte bei der Autopsie in Nervenzellen noch 16 Jahre
nach der Exposition nachgewiesen werden (Hargreaves
RJ et al.: Persistent mercury in nerve ce"s
16 years after metal- lic mercury poisoning. Neuropathol
Appl Neurobiol14 (1988) 443-452)

Aufgrund
ihrer Lipophilie passieren die ionisierten Metalle
leicht die Blut-Hirn-Schranke
Download:
"Was
sagt die Wissenschaft zur Schädigung der Blut-Hirn-Schranke
durch Zahnmetalle?
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3.3
Zytokine/Interleukine und toxische Zahnmetalle
Was
machen Zytokine und Interleukine?
Das
reibungslose Zusammenwirken aller Prozesse im Organismus
erfordert eine gut funktionierende Kommunikationsbasis.
Diese höchst komplexe Kommunikation findet u.a.
über Zytokine und Interleukine statt:
- Zytokine
vermitteln eine indirekte Kommunikation als Form von
Botenstoffen, die wiederum anderen Rezeptoren angebunden
werden.
Verschiedene
Enzyme (Hydrolaseenzyme) beeinflussen die Zytokine,
die von den Zellen freigesetzt werden, über:
- Inaktivierung
oder Aufspaltung dieser Zytokine
- Aktivierung
der zytokinen Rezeptoren
- Gegensteuern
einer Überschußproduktion von Zytokinen
Die
mögliche immunmodulierende Wirkung von Zahnmetallen
beruht auf ihrer Fähigkeit,
- grundsätzlich
Enzyme zu hemmen (siehe Kapitel
1)
- durch
ein Ungleichgewicht zwischen verschiedenen Zytokinen/Interleukinen
autoimmune Reaktionen zu fördern und
- dadurch
Bildung von Antikörpern gegen körpereigene
Antigene auszulösen:
Das
Potential der Schwermetalle Autoantikörper zu induzieren,
wurde in Tiermodellen untersucht: El-Fawal und
Mitarbeiter berichteten über die Ergebnisse immunologischer
Untersuchungen an metallexponierten Versuchstieren.
Antikörper gegen
- Strukturproteine
des Nervensystems,
- Neurofilamente
und
- Strukturen
der Nervenscheiden (myelin basic protein=MBP)
waren
in den Seren der Versuchstiere häufig nachweisbar,
die durch Blei und Quecksilber belastet wurden. Metallexponierte
Ratten zeigten histologische Veränderungen des
zentralen und peripheren Nervensystems sowie eine Astrogliose.
Goldsalze,
Quecksilber, Platin und Aluminium können die antigenspezifische
IgE-vermittelte Immunantwort intensivieren und verlängern.
(Nakagawa T et al.: Effect of gold salts on the
IgE immune response in mice. Ann Allergy 40 (1978) 272-275)
Die Wirkungen von Titan auf Zytokine/Interleukine diskutiert
eine Publikation von Dr. J.Lechner: "Verträglichkeit
von Titan-Implantaten" www.dr-lechner.de
oder www.zirconium-implants.com
(Rubrik: Veröffentlichungen).
Bioenergetisch
lassen sich Neurotransmitter, Zytokine und Interleukine
sowie die Blut-Hirn-Schranke mit dem SkaSys® Testsystem
testen (www.skasys.de)
Genauere
Ausführungen zum Thema: "Neurotransmitter",
"Blut-Hirn-Schranke" und " Zytokin- und
Interleukindefiniertes Immunprofil" finden Sie
in dem Buch: J.Lechner, Störfelddiagnostik,
Medikamenten- und Materialtest, Teil 2: Das SkaSys®
Testsystem; Bestellungen unter www.dr-lechner.de.
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